Sicherheit und Wachstum

Wenn es ums Sparen und Anlegen geht, bieten sogenannte Substanz-Aktien eine interessante Alternative für die Verbraucher.

Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich Wertpapiere von Unternehmen, die sich über Jahre erfolgreich an der Börse entwickeln und demzufolge besonders interessante Möglichkeit zur Geldanlage bieten.

Angesichts der derzeitigen Situation mit unstabilen Märkten, steigender Staatsverschuldung in mehreren Ländern der Europäischen Union und drohendem Inflationsanstieg bieten die Substanz-Aktien eine relativ sichere Alternative beim Investieren am Aktienmarkt. Jedoch ist es mittlerweile nicht ganz einfach, verlässliche Substanz-Aktien zu finden, zumal die Kriterien für die Bestimmung dieser Aktienkategorie nicht eindeutig festgelegt sind.

Ein mögliches Bestimmungskriterium für die Substanz-Aktien kann die Dividendenzahlung sein. Zeigt ein Unternehmen über Jahre eine steigende Tendenz bei der Auszahlung von Dividenden, kann dies ein guter Indikator für dessen Zuverlässigkeit sein. Zu den Spitzenreitern in diesem Bereich zählen beispielsweise Procter & Gamble, Coca Cola und Johnson & Johnson, die ihre Dividende allesamt seit rund 50 Jahren kontinuierlich erhöhen.

Zusätzlich dazu ist es möglich, Substanz-Aktien nach der organischen Wachstumsfähigkeit der Unternehmen zu bestimmen. Wächst eine Firma ohne Übernahmen überdurchschnittlich stark, ohne sich dabei zu sehr zu verschulden, ist dies ein guter Indikator für deren Beständigkeit. Wie man sieht, ist die Bestimmung von Substanz-Aktien nicht ganz einfach, deswegen muss man sich jedes Angebot genau anschauen.
Quelle: welt.de

Börse und Aktien erklärt:

Definition - Substanzaktien